129 Athlet:innen fanden sich bei den Ballbreakers Wien im Billard Café Lugner City ein, um sich in der Disziplin 8-Ball den Siegerscheck von € 1,400,- auszuspielen. Am Ende waren es wieder die üblichen Verdächtigen, die um das Podium kämpften. Im Endspiel schrammte Armin Stainko (PBC ASKÖ Linz) Haarscharf am zweiten Grand Prix Sieg in Folge vorbei. Sein Gegner Daniel Resch (BSV Breakpoint Graz) durfte sich nach einer überzeugenden Leistung über seinen insgesamt zweiten Sieg im Rahmen dieser Turnierserie freuen. Der Steirer behielt trotz niedriger Quote auf den Eröffnungsstoß vor allem in der Endphase des Matches einen kühlen Kopf. Ein komplexer Runout zum 5:5 sowie gute Risikoabwägung im Entscheidungsgame ebneten ihm den Weg zu diesem Erfolg.
„Der Sieg kam durchaus unerwartet da ich kaum mehr Turniere spiele und mir daher die Matchpraxis etwas fehlt. Gestern (in der Vorrunde, Anm.) hatte ich mit Rückenschmerzen zu kämpfen und mich daher sehr unwohl gefühlt. Ich dachte mir dann einfach wir schauen mal was heute geht und ich konnte mich am Finaltag sehr gut konzentrieren. Das Break war eigentlich den ganzen Tag über mein großer Trumpf, im Finale ging das dafür gar nicht“, bilanziert Resch, der frühere 8-Ball Staatsmeister und Ausbildungsreferent des ÖPBV.
Lange Vorrunden, Jugendspieler kratzen an Finalrunde
Die Vorrunden gestalteten sich zeitintensiv, so stand der letzte Aufsteiger der Nachmittagsgruppe erst nach 1 Uhr nachts fest. Die ganz großen Überraschungen blieben aus. Daniel Resch musste eine Drittrundenniederlage gegen Seyfettin Atila (BSV Break Feldkirch) hinnehmen , meisterte aber den Hoffnungslauf problemlos. Der Nachwuchs aus der U17 zeigte überdies, dass sie auch die arrivierten Spieler ordentlich unter Druck setzen können. Valerian Zachhuber (PBC ASKÖ Linz) scheiterte ebenso wie der Ungar Adam Lorant Gyaraki erst im Spiel um dem Aufstieg in die sonntägliche Finalrunde. Edgar Lichtenwallner (BV Kirchberg) konnte dem deutschen Topspieler Tobias Hoiß gar drei Games abknöpfen.
Finaltag: Arda tragischer Star des Halbfinales
Der Finaltag war anfänglich ein bunter Mix aus einseitigen und sehr knappen Begegnungen. David Arda (SBC Feldkirch) beförderte Armin Stainko bereits mit einem Fuß ins Out und sich selbst beinahe ins Finale. Zwei verschossene 8er aus schwieriger Position retteten dem oberösterreichischen Routinier aber das Match, der die ihm gebotenen Chancen nicht ausließ. Der deutsche Gastlizenzspieler Mario Geiger komplettiert das Podium.
Die Austrian Grand Prix Turnierserie
umfasst die wichtigsten und am höchsten dotierten Turniere des ÖPBV nach den Staatsmeisterschaften. Nationale und internationale Topathlet:innen kämpfen bei fünf Turnieren pro Saison um den Sieg in der allgemeinen Klasse. Zusätzlich finden jeweils drei Spezial Grand Prixs in den Klassen Damen, Senioren und Wheelchair statt.
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>>> Turnierbaum Finalrunde <<<

alle Fotos (c) ÖPBV / Manuel Butschek