News-Archiv Zurück

30.10.2026 08:03 Uhr - Autor: Christian Ozim

Bericht zur ÖM 2026 Teil 2

Kärntner Damen als Medaillensammler

Tag 3, Entscheidung im 9-Ball, Start 10-Ball Bewerbe


Nach der Goldenen am Vortag waren wieder alle Augen auf Mary Mischitz gerichtet und nachdem bisher Gezeigten durfte man mit Recht darauf hoffen, dass sie ihren Erfolgslauf in Mödling fortsetzen konnte. Mary kam auch wieder gut in die Partie und nutzte von Anfang an ihre Chancen eiskalt aus. Ihre Gegnerin aus Tirol Seychelyne Knapp versuchte noch Mary die Partie zu entreißen, aber das Aufbäumen kam zu spät. Ein souveräner 6:3 Sieg für Mischitz und damit hoch verdientes Doppelgold für die Spielerin aus Klagenfurt.


Zum Abschluss stand nun 10-Ball am Programm und aus Kärntner Sicht begann der Tag schon früh mit einem kleinen Wermutstropfen. Gleich in Runde eins lautete die Begegnung Brezic gegen Kletz und nach einem harten und hochklassigen Spiel musste Andi leider seine ÖM beenden. Dominic siegte am Ende mit 7:5.

Ebenso gut begann der Tag für Friedl und Marco, die beide mit 7:3 Siegen eine Runde weiter kamen. Gefühlt zu früh war der Bewerb allerdings für Georg zu Ende, der gegen Seymen Atila eine 3:7 Niederlage hinnehmen musste.

In Runde zwei war die Reise leider auch für Riepl und Rassi zu Ende. Zwei Mal 2:7 und wenig Chancen gegen Rene Hochwimmer und Marcus Wallner.


Somit verblieb nur Dominic Kletz im Bewerb und nach vielen knappen ÖM Niederlagen hatte er diesmal in der Entscheidung die Nase vorn. Mit viel Willenskraft brachte Dominic sein Match mit 7:6 gegen Stefan Schmiedinger über die Ziellinie. Aber anscheinend hatte Dominic in dieser Partie zu viele Körner gelassen, denn im Aufstiegsspiel ums Halbfinale verlor er früh den Faden und musste leider mit 3:7 als Verlierer gegen David Arda vom Tisch gehen.


Parallel zu den Herren waren auch unsere Senioren wieder bereit und heiß auf Siege. Hanscho und Grill machten es vor und brachten ihre Partien mit 6:4 und 6:1 nach Hause. Weniger gut lief es für Steindorfer und Schupanz. Gregor beendete den Bewerb mit 4:6 gegen Andreas Dreschberger und Wolfgangs Hoffnung auf weitere Medaillen wurde mit 3:6 von Josef Buchgraber gebremst.

Leider folgte den beiden in Runde zwei auch Charlie, der knapp mit 4:6 gegen Andreas Hobjan verlor. Manuel hingegen verblieb weiter im Geschehen und hatte wenig Mühe, sich mit  6:2 den Aufstieg zu sichern.

Im Spiel um den Halbfinaleinzug wartete auf den Bleiburger aber wieder Andreas Hobjan und auch Grill schaffte es nicht diese Hürde zu überwinden, am Ende stand eine bittere 4:6 Niederlage zu Buche.


Der Blick richtete sich nun auf die Kärntner Damen und die Frage, ob die Medaillenjagd der beiden weitergehen würde.

Und beide Spielerinnen waren von Beginn an wieder bereit, ihr bestes Spiel zu zeigen. So fuhren Riegler und Mischitz in Runde eins ungefährdete 5:2 Siege ein. Anna machte auch munter weiter und ebnete mit 5:3 gegen Yaoyao Scherer den Weg ins Halbfinale. Und auch bei Mary war der Wille für weitere Erfolge gegeben, aber nach drei harten Turniertagen musste sie leider zum ersten Mal als Verliererin vom Tisch gehen. Denkbar knapp mit 4:5 gegen Marion Dressel.


Tag 4, Finalspiele 10-Ball, Start in die U19 Bewerbe


Im Halbfinale der Damen hatte es Anna mit Sarah Kapeller zu tun. Nach einer Partie, die hin und her wogte, sah es schon nach einer undankbaren Niederlage für Riegler aus, aber ihre Gegnerin verschoss die letzte 10, die Anna dann dankend zum 5:4 einlochte. Leider war Annas Glück für diesen Tag aber anscheinend aufgebraucht. Im Finale folgten auf gute Phasen oft haarsträubende Stellungsfehler, auf super gelochte Bälle einfache Potfehler. Kurz, es lief einfach nichts zusammen. Das Resultat von 0:5 gegen Marion Dressel war leider die bittere Folge.

Am Ende blieb aber Silber für Anna und somit auch ihre zweite Medaille bei der ÖM 2026.


Nachdem die letzten Tage so erfolgreich für die Kärnterinnen und Kärntner gewesen waren, wollten im Anschluss auch unsere Jugendlichen endlich ins Geschehen eingreifen.

Wenn man aber die Auslosung der Gruppen sah, war einem früh klar, dass sich Maxi und Johannes an diesem Tag gewaltig strecken werden müssen.

Dies bekam zuerst Guerfi zu spüren, der bei seinem 0:6 gegen Seymen Atila viel Zeit in seinem Stuhl verbrachte. Und auch Auer verbrachte sein erstes Match eher sitzend, da auch sein Gegner ihn bei seiner 1:6 Niederlage lange vom Tisch fernhielt.

Nicht viel besser lief es für Maxi in seinem zweiten Gruppenmatch. Zwar konnte er die Partie bis zum 2:3 ausgeglichen gestalten. Aber nach dem Einführen der Shot Clock riss der Faden und am Ende stand es 2:6 für seinen Gegner. Johannes hatte sein Spiel bis dahin gefunden und bei 5:4 das Match am Queue. Nach einer verschossenen 8 war es aber Mikail Berkil, der ausglich und schlussendlich noch 5:6 gewann.

Da der Tag nun eh schon gelaufen war fiel bei Maxi nun anscheinend der Druck weg. Sein 6:0 gegen Luca Eigender war zwar nur mehr Ergebniskosmetik für den Gruppenendstand, machte aber Mut für die kommenden Disziplinen.

Dies wünschte man sich auch für Auer, aber ein nahezu fehlerfrei spielender Raphael Biasio ließ Johannes nur ein Ehrengame zum 1:6.



© 2026 ÖPBV, inkl. alle Rechte vorbehalten | WebSite by WPPN

Verwendung von Cookies
Diese Website setzt zur Optimierung Cookies ein. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu.
Mehr Info: ÖPBV-Datenschutzerklärung | Impressum    OK